Wissenswertes

Die Praxis der Zen-Meditation

„Im menschlichen Bereich gibt es eine Art zwanghaftes Bestreben, sich selbst ununterbrochen so zu wahren, wie man sich kennt, und dies nur ja nicht aufzugeben oder sich etwas Weitem zu ergeben, in dem es kein dualistisches Anhaften mehr geben kann. Wir sind bereit, die Konfusion, die Verworrenheit gleichsam zum Gewohnheitsmuster des täglichen Lebens zu machen. Konfusion scheint der „Hauptberuf” des Ego zu sein, da sie einem zumeist festen Boden unter den Füßen bietet, auf den man sich verlassen kann. Solche Verworrenheit ist auch eine wunderbare Art, sich beschäftigt zu halten.” (Ch. Trungpa )

Doch was ist dieses „Ich“? Sucht man danach, so lässt sich nichts festmachen, was man als Ich bezeichnen kann. Das Ich ist letztlich leer von Eigenexistenz. Es ist weder beständig noch fest, so wie alles, was uns umgibt. In seiner wahren Natur ist unser Geist offen wie der Raum. Diese befreiende Erfahrung selbst zu erleben und in seiner Alltagserfahrung und den Aktivitäten zu integrieren ist Ziel der Zen Meditation. 

Entsprechend bringt Meditation mit wachsender Abnahme der Ego- Struktur deutlichen Gewinn für die Lebensführung. Mehr Energie, bessere Konzentrationsfähigkeit, tieferen Frieden, wachsende Liebe und Freude, mehr Präsenz und Freundlichkeit. Aber sie ist mit langwieriger, hingebungsvoller und sich selbst gegenüber aufrichtiger Praxis verbunden.

Der einfachste Weg, herauszufinden, ob dies Ihr Weg ist, ist entweder an den frühen Mittwoch Abenden teilzunehmen, oder, wenn Sie bereits über Übungspraxis verfügen, an unseren abendlichen Meditationszeiten teilzunehmen. Diese finden über das gesamte Jahr statt.

Üblicherweise sind unser Leiden und unsere Unzufriedenheit über bestehende Verhältnisse die größte Chance, etwas in unserem Leben grundlegend zu ändern.

Für alle, die an unseren regelmäßigen Übungszeiten teilnehmen und unser Zendo kennen lernen möchten, besteht die Möglichkeit für ein erstes persönliches Gespräch mit Voranmeldung . Zu diesem Gespräch bitte bereits dunkle, einfarbige und bequeme Kleidung mitbringen. Üblicherweise können Sie im Anschluss an das gemeinsame Gespräch auch gleich in der Gruppe mit meditieren.