Über uns

Die Geschichte des Zendo München
bzw. des Zendo München-Haidhausen 

Eva Sperner, Enkô-An

Eva Sperner  war bereits 1975 Schülerin von D’Ortschy Roshi. Auch in Zeiten wachsender Familie und Berufstätigkeit als Glasgestalterin setzte sie kontinuierlich ihre Zen-Schulung fort, ab 1991 mit Seiun-Rôshi für weitere 25 Jahre.
2007 wurde Eva Sperner vom Abt der Sanbô Zen Schule als Zen Lehrerin bestätigt und erhielt von Yamada Ryôun Rôshi den Namen Enkô-An. Heute führt sie ihre Zen Praxis unter der Führung von Yamada Ryôun Rôshi, dem derzeitigen Abt der Schule, weiter.
Im Mai 2008 fand die Einweihung des Zendo im Haidhauser Herbergenhof statt. In den Folgejahren  wurde ihr die Leitung der Innsbrucker Sangha übertragen. 

Rune Olsson, Hoku’un-ken

Der schwedische Zenlehrer Rune Olsson begann seine Zen Schulung unter Hans Hof vom Zenvägen in 1979. Ab 1987 schulte er sich unter den Zen Meistern Willigis Jäger und Gundula Meyer, die ihn 2003 als Zenlehrer ernannte. Seit 2010 ist er vom Abt der Sanbô Zen Schule bestätigt und erhielt von Yamada Ryoun Roshi den Namen Hoku’un-ken. Er unterrichtet regelmäßig Zen in Schweden: im Alvastra Zendo, in Linköping, Jönköping und auf Gotland. www.alvastrazen.se

Seit 2015 sind Eva Sperner und Rune Olsson Lebensgefährten und unterrichten gemeinsam Zen.

Sr. Kathleen Reiley, Seiun-An Rôshi

Ab 1991 erhielt die Münchner Sangha weitere Führung durch Sr. Kathleen Reiley, Seiun-An Rôshi aus Kamakura. Sie lebt in Japan und kommt nach Möglichkeit für 2 Sesshin im Jahr nach München.

Aus dieser Gruppe von Praktizierenden sind die Lehrer Hans Scherzer (Wien), Toni Maier,  Eva Sperner und Stefan Sachs hervorgegangen.

Brigitte D’Ortschy, Kôun-An  Rôshi

Brigitte D’Ortschy war Architektin und Zen Schülerin der Sanbô Zen Linie in Kamakura / Japan unter Yamada Kôun Rôshi.
Als erste deutsche Zen-Meisterin gründete sie 1975  in München-Schwabing die erste Zengruppe. Das Zendo wuchs schnell zu einer großen Gemeinschaft von Zen-Schülern, die kontinuierlich miteinander saßen. Bis zu ihrem Tode 1990 verbrachte sie die Wintermonate in ihrem Hanare (Gartenhaus) in Kita-Kamakura, Japan und schulte sich weiter. Zusammen mit Yamada Koun Roshi übersetzte sie aus den chinesischen und japanischen Originalen im San-Un Zendo in Kamakura die grundlegenden Schlüsseltexte des Zen-Buddhismus.