Grundlegendes

Nur durch beständige, aufrichtige Praxis 
wird man tiefgehende Erfahrungen in der Meditation machen.
Darüber zu sprechen ist wie der Versuch,
Jemandem die Süße des Zuckers zu erklären,
der ihn noch nie geschmeckt hat.

Authentische Zen Meditation …

ist geprägt von 3 Elementen: unsere

1. gemeinsame fünfundzwanzig-minütige Sitzmeditation / Zazen
wird jeweils von fünf Minuten Gehmeditation / Kinhin unterbrochen. 
2. Im Einzelgespräch / Dokusan besteht die Gelegenheit, über die Zenübung zu sprechen. Darüber hinaus sind die Sitzzeiten in
Schweigen.
3. An mehrtägigen Übungseinheiten – Zazenkai und Sesshin – gibt es Dharmadarlegungen / Teisho. 

Die Teilnahme an Zazenkai und Sesshin bedarf der Anmeldung.
Eine durchgehende Teilnahme ist erwünscht. Neue Interessenten für Sesshin werden gebeten, zum Kennenlernen erst einmal zu abendlichen Meditationen dazu zu kommen.

Sesshin sind mehrere, hintereinander folgende, intensive Übungstage, die eine stabile Verfassung voraussetzen. Sesshin sind besondere Höhepunkte, um nachhaltig in Stille einzutauchen und die reinigende Wirkung sich entfalten zu lassen. Hier wird es möglich, die Voraussetzungen zu schaffen, um die Wirklichkeit zu entdecken und zu erforschen.

In Anlehnung an die Sanbôzen Tradition wechseln auch in Sesshin stille Sitzzeiten mit Gehmeditation. Der Zeitplan umfasst zumindest ein tägliches Dokusan mit dem Lehrer und Arbeitszeiten im Haus oder im Garten.

Sesshin werden für Menschen empfohlen, die bereits über eine gewisse Meditationserfahrung verfügen. Eine Teilnahme in Teilzeit ist nur mit Erlaubnis des Lehrers möglich.
Eine psychisch gesunde Allgemeinverfassung wird vorausgesetzt.

Die Teilnahme ist unabhängig von religiösem Bekenntnis.
Die Zen-Meditation ist eine gegenstandsfreie Form der Meditation, die sich aus dem Buddhismus entwickelt hat, aber nicht an eine bestimmte Religion gebunden ist.