Unsere Herkunft


Die Sanbô Zen Schule ist eine japanische Zen-Linie. Sanbô bedeutet "drei Kostbarkeiten" - das sind Buddha, Dharma (Lehre) und Sangha (Gemeinschaft). In ihrer Meditationspraxis folgt sie den beiden großen Zen-Traditionen Soto und Rinzai. Sie pflegt sowohl die Übung des stillen Nur-Sitzens (Shikantaza) als auch die Koan-Praxis. Vom japanischen Staat wurde sie 1954 offiziell als eigenständige religiöse Gemeinschaft anerkannt.

Yasutani Haku’un Roshi hat mit der Gründung dieser Linie Zen für Laien geöffnet. Er hat Zen sowohl aus der Verbindung mit der buddhistischer Religion als auch aus der Verbindung mit einem Leben im Kloster gelöst. Der zweite Abt Yamada Kôun Roshi betonte immer wieder die Bedeutung von Zen für alle Religionen und drückte das mit den Worten aus: "Zen has no colour" (Zen ist farblos).

Nach Kubota Ji’un Roshi, dem 3. Abt der Sanbô Zen Schule, übernahm 2004 Yamada Ryôun Roshi als 4. Abt die Leitung des mittlerweile weltweiten Sangha des Sanbô Zen. Aus dieser Schule sind in den 70er Jahren auch in Europa viele spirituelle Lehrer hervorgegangen. Als erste westliche Lehrerin gilt Kôun-An D'Ortschy Roshi, die bereits von Yasutani Haku’un Roshi als seine Dharma Nachfolgerin den Namen Doru Chiko Daishi erhielt und schließlich von Yamada Kôun Roshi als authentische Zen-Meisterin der Sanbô Zen Schule bestätigt wurde. Sie gründete 1975 das Münchner Zendo.